Schmerzkrankheit

Ursachen und Folgen der Schmerzkrankheit

Bitz

Chronische Schmerzen wachsen sich oft zu eigenständigen Krankheitsbildern aus, die scheinbar ohne Bezug zu einem tatsächlichen körperlichen Leiden stehen können. Daher spricht die Medizin in einem solchen Fall von einer Schmerzkrankheit, die die körperliche, seelische und auch soziale Lebensqualität des Patienten beeinflusst und meist sehr stark beeinträchtigt.

Bewegungsarmut und Schonhaltung: Anzeichen für Gliederschmerzen

Eines der typischsten Anzeichen für die Schmerzkrankheit ist die zunehmende Bewegungsarmut, die dadurch begleitet wird, dass der Erkrankte eine so genannte Schonhaltung einnimmt – insbesondere bei Gelenkschmerzen oder Gliederschmerzen. Diese ist wiederum eine Belastung für Gelenke und Muskeln und führt zu weiteren Schädigungen – und damit auch weiteren Schmerzen. An diesem Punkt der Schmerzkrankheit können bereits schwerwiegende Diagnosefehler gemacht werden, die dann unangebrachte OP-Maßnahmen oder Medikationen nach sich ziehen. 

Frau mit Schmerzkrankheit

Seelisch-emotionale Implikation der Schmerzkrankheit

Der Schmerzkrankheit kann eine, auf ein Ohnmachtsgefühl des Patienten aufbauende depressive Verstimmung folgen. Hinzu kommen in vielen Fällen (chronische) Müdigkeit und Erschöpfung – und auch die Angst vor weiteren Folgen der Gelenkschmerzen bzw. Gliederschmerzen, die den Kranken in der Schmerzkrankheit quält.

Vegetative Beschwerden als Folge der Schmerzkrankheit

Bei lang anhaltenden und besonders starken chronischen Schmerzen kommt es im Verlauf der Schmerzkrankheit zu so genannten "vegetativen Beschwerden" (vegetativ = das unterbewußte Nervensystem betreffend), die ihrerseits die Angst vor schwerwiegenden Krankheiten zusätzlich schüren können. Innerhalb dieses Beschwerdenkonglomerats, ausgelöst durch Gelenkschmerzen oder Gliederschmerzen, zeigen sich vor allem Symptome wie schneller Puls (Tachykardie), Schlafstörungen, Unruhe und Schweißausbrüche. Auch Magenbeschwerden und Sodbrennen können eine Folge sein.

Soziale Folgen der Schmerzkrankheit

Neben der Verstimmung über die Einschränkung der Lebensqualität durch die anhaltenden Gelenkschmerzen und Gliederschmerzen ist besonders der Verlust der inneren Ausgeglichenheit oftmals ein Grund für eine zwischenmenschliche Krise im familiären Umfeld, im Freundes- und Kollegenkreis. Hinzu kommen möglicherweise Leistungseinbußen durch Gelenkschmerzen und Gliederschmerzen, die den Verlust des Arbeitsplatzes zur Folge haben können. Hier kann durch die Schmerzkrankheit ein Teufelskreis entstehen, eine Abwärtsspirale, die den Patienten zu einem Sozialfall machen kann.

 

    Gegen die Schmerzkrankheit:

    Tipps für gesunde Gelenke Untenehmen Sie frühzeitige etwas gegen die Schmerkrankheit. So vermeiden Sie Gelenkschmerzen und Gliederschmerzen:

  • Regelmäßige Bewegung: Dadurch werden den Knochen und Knorpeln mit der Blutzirkulation Nährstoffe zugeführt.
  • Gelenkschonender Sport: Schwimmen, Fahrradfahren und Wandern ohne Leistungsdruck.
  • Vermeiden Sie Übergewicht. Gelenke werden durch Übergewicht stark belastet. Dies kann zu Arthrose führen.
  • Gesunde Ernährung: Mineralien in Obst und Gemüse stärken Ihre Knochen, Vitamine fangen gelenkschädigende Stoffe ab.
  • Achten Sie auf die Warnsignale Ihres Körpers. Warten Sie nicht zu lange mit einem Arztbesuch, wenn sich Schmerzen einstellen.