GlobuliDer Einsatz von Globuli in der HomöopathieGlobuli ist der lateinische Begriff für Kügelchen. Diese Kügelchen werden häufig als Darreichungsform von Arzneimitteln in der Naturheilkunde verwendet und beispielweise vom Heilpraktiker verschrieben. Globuli und das ÄhnlichkeitsprinzipDie Naturheilkunde, wie die Homöopathie oder auch die Bachblüten-Therapie, arbeiten in der Behandlung ihrer Patienten nach dem Ähnlichkeitsprinzip. Dabei geht die Naturheilkunde davon aus, dass bestimmte - in kleinen Mengen verabreichte - Substanzen, den aufgetretenen Krankheitssymptomen desselben Stoffes entgegen wirken. Die Verabreichung dieser Stoffe geschieht in Form von sogenannten Globuli-Kugeln. Nach diesem Prinzip sollen die Abwehrstoffe des Körpers zur Selbstheilung angeregt werden. Trägersubstanz des stark verdünnten Arzneistoffes, und Hauptbestandteil der Globuli-Kugeln, ist Rohrzucker. Wirkstoff-Potenzen von GlobuliDie Naturheilkunde greift bei der Herstellung von Lösungen für das Globuli auf pflanzliche, tierische, metallische oder mineralische Stoffe zurück. Dabei werden die Substanzen zerrieben und in Wasser und Alkohol aufgelöst. Mit den entstandenen Tinkturen werden die Globuli-Kugeln benetzt. Dieser Vorgang der Benetzung wird Potenzierung oder auch Dynamisierung genannt. Anwendung von GlobuliIn der Naturheilkunde wird das Globuli nach einem umfangreichen Gespräch mit dem Patienten individuell zusammengestellt. Dabei geht es darum, alle Aspekte eines Leidens zu erfassen. Der Einsatz und der Erfolg der entsprechenden Globuli werden während der Behandlung überprüft und gegebenenfalls angepasst. Die Globuli-Kügelchen werden unter die Zunge oder in die Wangentasche gelegt bis sie vollständig aufgelöst sind. Dadurch können die Arzneistoffe direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. |
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