Lufttherapie - Klimatherapie
Die Luft- oder auch Klimatherapie wird überwiegend bei Kreislaufbeschwerden und Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Bei dieser Therapie wird die heilende Wirkung der verschiedenen Klimazonen genutzt, die mit weniger Allergenen belastet sind. Typische Orte für eine Lufttherapie sind Regionen mit Meeresklima, Mittelgebirgsklima (bis 1000 m Höhe) und Hochgebirgsklima.
Atemwegserkrankungen werden in allen Klimazonen behandelt, wobei am Meer und in Mittelgebirgsregionen verstärkt auch auf Herz- und Kreislauferkrankungen, Hautkrankheiten und Allergien eingegangen wird.
Eine andere Form der Lufttherapie findet unter Tage statt. In stillgelegten Bergwerken werden neue Therapieformen gegen Atemwegserkrankungen und Allergien angeboten. In einem Schieferbergwerk wird z. B. eine mehrwöchige Therapie angeboten, während der die Patienten in 200 Meter Tiefe täglich bis zu zwei Stunden die staubfreie Luft einatmen und in Ruhe entspannen können. Wegen der niedrigen Temperatur und der hohen Luftfeuchtigkeit vergrößert sich nach einigen Anwendungen die Lungenkapazität und das Wohlbefinden der Patienten verbessert sich zunehmend.

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